Wir über uns

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Unser Bioland-Hof – Vom Zierpflanzengärtner zur biologischen Gemüsegärtnerei

Nachdem ich etliche Jahre als Zierpflanzengärtner gearbeitet habe und zum Markt gefahren bin, wurde mein Interesse am biologischen Landbau durch Biobauern, die auch auf diesen Märkten standen, geweckt.

1987 habe ich neben meiner Haupttätigkeit als Zierpflanzengärtner einen biologischen Probeanbau von Salat, Einlegegurken, Möhren und Bohnen betrieben. Außerdem habe ich mich intensiv vom Ökoring beraten lassen.

Gegründet haben wir unseren Betrieb 1988. Seitdem wird bei uns kontrolliert ökologisch nach den Richtlinien des Bioland-Verbandes gewirtschaftet. Dies bedeutet, dass auf chemische Pflanzenschutzmittel und chemisch-synthetische Stickstoffdüngemittel bewusst verzichtet wird um somit so eine nachhaltige Entwicklung der Natur zu begünstigen und gesunde Lebensmittel zu erzeugen.

Einmal jährlich findet eine Prüfung auf Einhaltung der Bioland-Richtlinien durch eine unabhängige Kontrollstelle statt. Das Bioland-Zertifikat finden Sie im bioC-Portal und unten angehängt.

Von Anfang an sind wir Mitglied im Bioland-Landesverband (NRW/ NDS) und der Bioland-Regionalgruppe Osnabrück. Auf der jährlichen Bioland-Wintertagung der jeweiligen Landesverbände und auf der jährlich stattfindenden Sommer-Exkursion zu Bioland-Betrieben in ganz Deutschland, treffen sich die Mitglieder zwecks Weiterbildung und Erfahrungsaustausch. So bleiben wir stets auf dem neuesten Stand von Anbau-Möglichkeiten, Angebot und Nachfrage und erhalten immer neue Ideen in Sachen Gemüse-Trends. Genaue Informationen über unseren Verband erhalten Sie unter www.bioland.de oder auch bei www.oeko-komp.de.

Unser Betrieb heute

Mittlerweile bewirtschaften wir ca. 6 ha Freiland und 2500 m² Gewächshausfläche. Wir bauen so viele verschiede Gemüsesorten wie möglich und einige Obstsorten wie z.B. Erdbeeren selber an. Je nach Saison wechselt somit unser eigenes Sortiment: In der warmen Jahreszeit gibt es unsere lecker-aromatischen Tomaten, Schlangengurken, für den kleineren Bedarf auch Mini-Schlangengurken, bunte Paprika, viele verschiedene Kopfsalate in rot und grün von glatt bis kraus, Blattsalate, aber auch andere Feldgemüsearten wie Mangold und Spinat, verschiedene Kohlsorten und zudem frische Möhren und Kartoffeln.

Durch unsere Foliengewächshäuser haben wir die Möglichkeit die warmen Monate für unser Gemüse „zu verlängern“. Sobald es im Herbst etwas kälter wird, sind die Pflanzen in den Häusern vor Kälte geschützt. Zudem können sie beheizt werden und z.B. die Tomaten, Gurken, Paprika und Basilikum können weiterwachsen und geerntet werden.

In den kälteren Monaten werden hier Kräuter und Wintergemüse wie z.B. Feldsalat und verschiedene Sorten für unseren Salat-Mix angebaut (Asia-Salate, Hirschhornwegerich, Chrysanthemen, Sauerampfer, uvm.). Lagergemüse wie Kohl, Möhren, Kartoffeln und Kürbisse können wir in unseren Kühl- und Lagerräumen bis zum Frühjahr auf dem Hof lagern.

Ergänzt wird unser Sortiment durch Produkte von Bio-Betrieben aus der Region:

  • Demeter-Hof Brunswinkel-Röh: Kartoffeln
  • Bio-Obsthof Münch: Äpfel, Birnen
  • Bio-Obsthof Augustin: Äpfel, Birnen
  • Biolandhof Raimund Bäumer: Spargel
  • Bio-Gärtnerei Grünzeug
  • Weingut Kuntz

Zudem beziehen wir weitere Produkte durch den Naturkostgroßhandel Kornkraft aus Huntlosen:

  • Naturkostsortiment (Saaten, Säfte, Nudeln, Aufstriche, Gebäck, Müsli, Öl, …)
  • Molkereiprodukte (Milch, Joghurt, Quark, Sahne, Butter, …)
  • Obst (Zitronen, Orangen, Bananen, Kiwi, Trauben, Nektarinen, Heidelbeeren, …)
  • Gemüse (Knoblauch, Pilze, Ingwer, …)

Unsere Bio-Eier beziehen wir seit 2006 vom Naturland-Hof Hüsemann aus Nordhorn, der seit 1992 ökologisch wirtschaftet.

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Auf dem Hof werden Milchkühe und Hühner gehalten. Die Hühner leben in 2 Ställen, die großzügige Ausläufe und zusätzliche Wintergärten (Schlechtwetterauslauf) besitzen. Im Stall stehen den Hühnern verschiedene Ebenen mit Strohscharrflächen, Nestern und Sitzstangen für die Nacht zur Verfügung. Ein Großteil des Futters wird vom Biolandbetrieb Meyerhof zu Bakum bezogen. Es enthält kein Soja aus Südamerika und keine gentechnisch veränderten Zusatzstoffe – stattdessen heimische Eiweisspflanzen und Getreide. Mais und Weizenkörner, die täglich eingestreut werden, stammen vom Hof Hüseman. Wie bei allen Ökolandwirten wird bei der Haltung der Legehennen auf jegliche Hormone und Antibiotika verzichtet.

Ein genaueres Bild von diesem Betrieb können Sie sich auf dessen Internetseite machen.